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v.l.: Schulleiterin Frau Dr. Brenner, Jugendpflegerin Rukin Tatli, Botschafterinnen: Clara Heinrich, Hannah Marchewka, Luise Klenke, Magdalena Rotter und Schulsozialarbeiter Dirk Montag

Rhenanus-Schule setzt auf Engagement von Jugendlichen für ein respektvolles Miteinander

Vier Schülerinnen als Vielfaltsbotschafterinnen ausgezeichnet

Bad Sooden-Allendorf. An der Rhenanus-Schule wurden vier Schülerinnen der Klasse G10b als sogenannte Vielfaltsbotschafterinnen ausgezeichnet. Nach einer mehrtägigen Schulung geben die Jugendlichen ihr neu erworbenes Wissen nun in Workshops an die fünften Klassen weiter. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Vorurteile, Stereotype und Diskriminierung.

Jugendpflegerin Rukin Tatli beschreibt den Ablauf des Projekts als mehrstufigen Prozess: „Zunächst wurden die vier jungen Damen an drei Tagen intensiv geschult. Anschließend haben sie eigene Inhalte und Methoden entwickelt, die sie nun selbstständig in den jüngeren Klassen umsetzen.“ Ziel sei es, wichtige Werte wie Toleranz, Offenheit und gegenseitigen Respekt altersgerecht zu vermitteln.

Für die Schülerinnen bedeutet ihre neue Rolle nicht nur Verantwortung, sondern auch persönliches Wachstum. „Die Rolle als Anleiterinnen lässt die Jugendlichen sichtbar wachsen“, so Schulsozialarbeiter Dirk Montag. Sie erwerben soziale und methodische Kompetenzen und lernen, vor Gruppen zu sprechen und Inhalte verständlich zu vermitteln. 

Er sieht in dem Projekt einen doppelten Gewinn: „Es ist ein großer Mehrwert, engagierte Jugendliche für die Vermittlung von Workshop-Inhalten zu gewinnen. Nicht nur die Fünftklässler profitieren, sondern auch die Teamerinnen, die ihre Kompetenzen in einem für sie bisher unbekannten Aufgabenfeld anwenden und sich hier ausprobieren.“

Auch Schulleiterin Frau Dr. Brenner würdigte das besondere Engagement der vier Zehntklässlerinnen: Sie zeigten eindrucksvoll, wie Jugendliche Verantwortung übernehmen und das Schulleben aktiv mitgestalten können. Als Vorbilder für die jüngeren Schülerinnen und Schüler trügen sie zu einem positiven Schulklima bei.

Das Projekt zeigt, wie Schule ein Ort gelebter Vielfalt sein kann – wenn Jugendliche nicht nur lernen, sondern selbst zu Lehrenden und Vorbildern werden.

 

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