Rhenanus-Schule   Bad Sooden-Allendorf

Profi-Kicker an der Rhenanus-Schule

Januar 2018

KickerIn der Schweiz nennt man sie „Töggeli-Kaschte“, in der Pfalz „Hackersche“, in Hannover „Krökler“ – und in Liechtenstein heißen sie angeblich „Tschüttala“. Überregional aber hören sie auf den Namen „Kickertische“.
Seit ein paar Tagen erfreut eines dieser Geräte die Schüler/innen an der Rhenanus-Schule. Wie es dazu kam, dass dieser Profi-Kicker seinen Weg an den Huhngraben gefunden hat, schildert Schulsozialarbeiter Daniel Schindewolf:
Unter dem Motto „Du bist gefragt“ sammelten Schüler/innen im Rahmen einer Projektwoche Vorschläge zur Verschönerung der Lernumgebung. Ziel war es, ihr Bewusstsein dafür zu schärfen, dass sie sich mit ihren Idee einbringen und spürbar etwas verändern können.
Der Vorschlag „Kicker“ stieß dabei auf besonders großen Anklang.

Aber woher die 600 Euro für die Anschaffung nehmen?
Der Jugendrat der Stadt Bad Sooden-Allendorf machte sich das Projekt zu eigen und erarbeitete gemeinsam mit der Schule und der Initiative „Partnerschaft für Demokratie im Werra-Meißner-Kreis“ eine Mischfinanzierung aus Schule, Stadt und Bund:

  • 200 Euro trägt dabei der Jugendrat der Stadt,
  • 200 Euro kommen von der Initiative, die ihrerseits Mittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben“ erhält,
  • 100 Euro brachte die Schülervertretung auf und die restlichen 100 Euro wurden aus dem Ganztagesangebot der Schule finanziert.

Für Katharina Franke von der „Partnerschaft für Demokratie“ war es dabei wichtig, dass der Kicker ein Gerät ist, das für alle Altersklassen geeignet ist, für Jungen ebenso wie für Mädchen.
Der Standort auf dem Korridor vor dem Lehrerzimmer sei gewählt worden, da der Kicker auf diese Weise von allen Schulzweigen aus gleich gut erreichbar sei, erläutert Daniel Schindewolf.
Pakete mit Bällen werden nun in der Cafeteria im 11-er-Pack verkauft. 

Bälle werden in der Schul-Cafeteria zum Preis von 1,50 Euro pro Stück verkauft.


Um die Nachhaltigkeit des Projekts kümmert sich der von Herrn Greiser geleitete Wahlpflicht-Kurs „Repair Cafe“: Schrauben müssen immer mal wieder nachgezogen werden, Puffer verschleißen.

Clemens Kampmann, Lukas Lewetz und Luisa Fricke von der Schüler-Vertretung sehen den Kickertisch auch als Teil eines sozialen bzw. demokratischen Experiments: Wie fair gehen die Schüler miteinander um? Stehen da immer dieselben Schüler an den Griffstangen? Lassen die Größeren auch die Kleineren mal ran?

Erfreulich sei in diesem Sinne schon einmal, dass die Oberstufenschüler den Kicker offenbar nur in ihren Freistunden nutzten, in den Pausen aber den Jüngeren den Vortritt ließen.
Clemens ergänzt: „Im Moment sind wir ja noch in einer Testphase. Sollte der Kicker aber nach dem Anfangs-Hype immer noch gut angenommen werden, besorgen wir auch noch einen zweiten.“

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