Rhenanus-Schule   Bad Sooden-Allendorf

Musikprojekt der Klasse 6FA

19. Dezember 2012

6FADie Moldau fließt durch Allendorf…

…genauer gesagt: durch den Raum V 21 der Rhenanus-Schule.
Die Schüler/innen der Klasse F6A haben gemeinsam mit ihrer Lehrerin Lucia Henke-Booß Programm-Musik zu ihrem Programm gemacht. Dabei nutzten sie Bedrich Smetanas sinfonische Dichtung „Die Moldau“ als Grundlage für ein kleines Theaterstück, das die Tonmalerei des Werks ebenso gekonnt wie amüsant veranschaulicht:

Da lernen sich zwei Bächlein „hoch oben in den Wäldern Böhmens“ kennen und beschließen voller Freude, in Zukunft zusammen zu fließen.In weiteren Spielszenen lassen die jungen Akteure die Zuschauer an der „Reise der Moldau“ teilhaben und die Aussagekraft der Melodien miterleben: Von der Jagdgesellschaft zur lustigen Bauernhochzeit, auf der die Gäste mal eben den Bräutigam in den Fluss werfen – zum Verdruss der Braut („den kann ich doch nicht mehr ins Bett nehmen“) – geht die Reise weiter zu den Nymphen: Diese können – im Unterschied zum erwähnten korpulenten Bräutigam - leichtfüßig über das Wasser schweben, was die Moldau sichtlich erleichtert zur Kenntnis nimmt.

Sie überlebt auch die Stromschnellen, wird von der prächtigen Felsenburg Vyshehrad in Prag empfangen und setzt ihre Reise bis „ins unendliche Meer“ fort.

Großer Beifall für alle Mitwirkenden: Neben den Kindern der 6. Klassen zählen auch einige Schüler/innen des 8. Jahrgangs zu den Besuchern, bei denen die Botschaft des Stückes gut angekommen ist:
„Die Kinder hatten tolle Ideen“, sagt Helena. „Und die Texte waren ziemlich lustig“, findet Sophia, „besonders die Passage mit dem Bräutigam“. Die war auch für Lovis das Highlight. Antonia hat die große Übersichtskarte gefallen, die die Klasse zur Veranschaulichung erstellt, dank derer man das Geschehen gut mitverfolgen konnte.

Anna-Sophia hat es genossen, die Melodie der „Moldau“ so intensiv und in so einer entspannenden Atmosphäre hören zu können. Ihr gefällt das Stück ohnehin, seitdem sie es in einer früheren Klasse schon einmal behandelt hatte.
Anna fand es eine gute Idee, dass oft gleich eine ganze Gruppe von Kindern eine Rolle gespielt hat. Dadurch habe sich der Einzelne bestimmt nicht so unsicher gefühlt.

„Überhaupt“, hebt Antonia hervor, sei es „bewundernswert“ gewesen, dass diese Kinder aus der 6.Klasse ganz und gar nicht aufgeregt gewirkt hätten. Dabei sei sogar ihre Mimik gut gewesen, wie Sophia beobachtet hat.
Vorschläge für die Zukunft haben die jungen Zuschauer auch: „Toll wäre es, wenn sie ihre Rollen ganz frei sprechen könnten“, regt Max an. Und Helena würde alle Schauspieler gern „in Kostümen“ sehen.
Bei alledem hebt Antonia hervor, dass dieses Projekt eine tolle Voraussetzung für die Sechstklässler bietet, den Stoff für die demnächst sicher fällige Musik-Arbeit über die „Moldau“ zu lernen: „Dadurch, dass die Kinder das ja alles selbst gespielt haben, bleibt für sie bestimmt gut im Kopf haften, was Programm-Musik eigentlich bedeutet.“

Fast auf den Tag genau 143 Jahre ist es her, dass Bedrich Smetana die Komposition dieses Werks abgeschlossen hat. Wer miterlebt, wie sehr dieses Stück die Schüler/innen auch heute noch bewegt, hat keinen Zweifel: "Die Moldau" wird noch lange „in majestätischem Lauf“ (Smetana) weiterfließen – auch durch Allendorf…

 

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